Mit dem Baden-Württembergischen Landesruderverband zur 43. Vogalonga und weiter durch die Gewässer um Venedig 03. bis 11. Juni 2017

Mit dem Baden-Württembergischen Landesruderverband zur 43. Vogalonga und weiter durch die Gewässer um Venedig vom 03. bis 11. Juni 2017
- Ursula und Hugo Brenner waren vom RCN dabei! (Bildergalerie ganz unten)

Ein großes Ereignis steht wieder an, die 43. Vogalonga! Für Werner Rudolph und seine helfenden Hände aus Konstanz wird es eine lange Nacht bis Johanna, das Kirchboot und zwei weitere Gig-Boote nach Punta Sabbioni „verholt“ sind. Am 3. Juli 2017, Samstag um 8 Uhr, treffen alle wohlbehalten ein. Das Wetter könnte nicht schöner sein und  ein reichhaltiges Frühstück weckt die Lebensgeister, sodass wir schon um 11 Uhr die Boote aufriggern, bzw. zu Wasser lassen. Eine kurze Testfahrt ins Ortszentrum von Treporti mit Johanna und dann heisst es entspannen – ankommen – schlafen!

Die restlichen Ruderfreunde aus allen Ecken Deutschlands, reisten bereits Donnerstag oder Freitag an. Venedig – immer wieder ein Anziehungspunkt der besonderen Art!

Sonntag, 04.06.2017, das Wetter – bilderbuchmäßig bis über 30 Grad

Tagesroute: Vogalonga Tour: Markusplatz, Canal di San Barco, Insel Vignole, Sant‘ Erasmo, Burano, Murano, Canal Grande, Rialtobrücke, Markusplatz, San Erasmo, Bootslagerplatz in Marina

Pünktlich um 7:30 Uhr haben wir alles in unseren Booten verstaut und – Leinen los.

Fröhlichkeit breitet sich bei allen Mitwirkenden der Vogalonga schon während der Überfahrt zum Markusplatz aus. Die einen haben sich im Schleppverband zusammen gefunden und lassen sich per Motorboot ziehen, wir nutzen die Anfahrt jedoch als „warming up“.

Wir nähern uns dem Markusplatz. Immer mehr Boote kommen uns entgegen, was uns kurzfristig ein wenig verunsichert. Wir tauchen ein in den Trubel der 43. Vogalonga. Der Blick geht gen Himmel, wo sich gerade die Wolke des Kanonenschusses ausbreitet, dann kommt der Knall. Von San Marco hört man Glockengeläut. Kann mal bitte jemand die Welt anhalten, es ist hier gerade so schön!  Ein erhebender Moment! Die 43. Vogalonga ist angeschossen!

Circa 1800 Boote setzen sich in Bewegung. Das Wasser kocht. Die Menge tobt, lacht und singt. Wie herrlich das Leben doch sein kann!

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Um uns herum Gondeln mit 10 Ruderern, diverse Lagunenboote mit ihrer ureigenen Technik, ganz klein daneben ein 2-er mit Steuermann, zwischen drin ein Stand-up- Paddler, Kanadier, Kanus, Kajaks, ein Paddelboot zum Tretboot umgebaut und natürlich die Drachenboote, deren Ruderschlag sich im Rhythmus der Trommel bewegt.  Wir ziehen an einem 4-er Ruderboot vorbei auf dem Twens ihre Vogalonga zur Musik von Dean Martin und Nat King Cole feiern.  Die Szene verändert sich stets und wir haben laufend neue Gefährten an unserer Seite – es ist wie im Film.

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Auf der Steuerbord Seite ist ein Boot auf den flachen Lagunenuntergrund gelaufen, da heißt es für die gesamte Crew aussteigen und schieben – so etwas kann in den flachen Gewässern rund um Venedig leicht passieren!   Hier hatte ich 2 x „flachen“ geschrieben…..

Im Gewirr der Boote ein Großvater mit Enkelsohn. Der Kleine platzt fast vor Stolz – herrlich! Kurz vor Burano liegt eine lange Gondel am Sandstrand. Ein lustiger Anblick wird uns geboten. Die Crew sitzt in der Hocke auf der Salzwiese, wie ein Haufen Ballettratten, um sich zu erleichtern. Alle, die Frauen und auch die Männer, sind mit rosafarbenen Tutus  gekleidet!

Durch den Canal Grande der Insel Murano hindurch nähern wir uns langsam wieder Venedig und der berüchtigten „Tre Archi“ Brücke, die den Cannaregio Kanal überspannt.  Berüchtigt deshalb, weil ihre drei Bögen mittig nur eine recht schmale Durchfahrt für die große Anzahl von Booten bietet. Vor zwei Jahren hatten wir hier einen dicken Stau, durchsetzt von aggressiven Geistern.

Polizeiboote begleiten uns und freundliche Taucher sorgen diesmal für ein reibungsloses Miteinander. Zu unserer Erleichterung kommen heute alle Boote gesittet durch diesen Engpass.

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Die Zuschauer an den Ufern winken und klatschen begeistert Beifall. Irgendwann gibt Werner das Kommando die Dollen aufzumachen. Wir grüßen die begeisterte Menge mit erhobenen Riemen. Das ist ein Hallo! In solch einem Augenblick sind alle Mühen und Strapazen der Anfahrt nach Venedig, dem Bootstransport, vergessen.

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Von der Freude der Menschen getragen geht es durch die Rialto Brücke und weiter dem Ziel entgegen. Dort werden die Namen, der einzelnen Mannschaften verlesen. Wir erhalten im Vorbeifahren unsere „Medaillen“ und schon sind wir unterwegs im Kanal de la Galeazze, *um uns am Venedig querenden, zum militärischen Sperrgebiet Arsenal führenden Kanal*, ein Tässchen Kaffee zu gönnen.

Bild 9 u.10          *Den Satz finde ich ziemlich schwierig…..

Ruhe umgibt uns. Noch hallt die ganze Freude in unseren Köpfen nach. Es war ein wunderbarer Event mit hervorragender Koordination der Veranstalter. Alle Achtung!

Jetzt steht uns noch die Verhandlung zur  Durchfahrt des Militärgebietes bevor, um schneller nach Sant‘ Erasmo zu kommen. Doch welch ein Wunder, heute geht alles wie von selbst. Der Wachhabende lässt die Kette herunter, die normalerweise eine Durchfahrt verhindert, grüßt uns freundlich und entlässt uns wieder am Ende des Kanals. Vor zwei Jahren musste unser Dolmetscher mit Engelszungen um die Durchfahrt bitten. Die Zeiten ändern sich mit den Wachhabenden Menschen!

Der Wind hat zugelegt, ein Gewitter zieht auf, Gegenwind und Wellen fordern zum sportlichen Rudern auf. Fluchtartiges Sonntagstreiben auf dem Wasser, alle wollen nur noch nach Hause kommen. Zum Glück zieht das Gewitter vorbei.

Auf Sant´ Erasmo überreicht Werner erst mal jedem Crewmitglied seine Medaille – dann das Gruppenfoto. Ein Gläschen Prosecco rundet die „feierliche Stunde“ ab.

Gemütlich lassen wir den Tag ausklingen, genießen die „blaue Stunde“ und die wenigen Kilometer Rudern in ruhigem Wasser bis zur Marina.

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Montag, 05.06.2017, Wetter sonnig und windig 28 Grad, Tagesroute: Salzwiesentour

Heute geht es gemütlicher zu. 10:30 Uhr Abfahrt von der Marina und Aufbruch zur Salzwiesentour. Der Wind weht mit ca. drei Bft, doch schon nach wenigen Metern können wir rechts abbiegen in den Canale  Pordelio. In einer teilweise schmalen Fahrrinne geht es bis zum Canale II Fossa. Die Landschaft flach – eben Salzwiesen.

So rudern wir Stunde um Stunde, den Canal del Bari, Canal Riga  und Canal San Felice entlang. In  der Marina Fiorita  legt unser Kirchboot noch eine Kaffeepause ein. Bis zur Marina, unserem „Heimathafen“  am Canal di Treporti ist es dann nicht mehr weit. Insgesamt haben wir heute 26 Kilometer hinter uns. *da hatte ich übersehen das „e“ zu entfernen

Dienstag, 06.06.2017, das Wetter kühler, es ist  gewittrig, Tagesroute: Isola San Francesco del Deserto und Burano

Es hat erheblich abgekühlt über Nacht. Am Himmel ein herrliches Wolkenspiel. Wir rudern hinüber zur Insel San Francesco del Deserto. Ein kleiner Kanal macht es uns möglich in Ruhe dort anzulegen.

Freundlich werden wir von einem Franziskaner Mönch empfangen. Dank Renate Pfromm, unserer Crew-Dolmetscherin, erhalten wir eine ruhige, stimmungsvolle Führung durch die schlichte romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, ein Kontrapunkt zur überaus farbenfroh-lebendigen Voga-Longa.

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Von hier aus sehen wir schon in der Ferne unser nächstes Ziel, Burano.

Burano – hier tobt der Bär! Burano ist bekannt für seine bunten Häuschen und die Spitzenstickerei. Obwohl die traditionelle Handarbeit längst ausgestorben ist und die Spitzen in Asien gefertigt werden, bleibt sie ein wichtiger Teil der Geschichte Buranos. Wir schlendern durch den Inselort und genießen das Flair des Südens.

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Um 14:30 Uhr geht es wieder an die Boote. Der Wind hat deutlich zugelegt, dafür hält er uns die Gewitter fern. Während das Kirchboot mit dem versierten Steuermann Klaus Rademann noch eine Ehrenrunde um die Insel dreht, nehmen „Fedor“ und „Jens Kolberg“, unsere Gigboote, den direkten Weg. Ille Benkmann und Claudia Bart als Steuerfrauen, meistern den Wellenritt mit Courage, auch wenn man sich von Wellental zu Wellental hie und da aus den Augen verliert. Ein paar Regentropfen bekommen wir noch ab, aber das war im Vergleich zur Gischt der Wellen nicht der Rede wert.

Abends dann das große Essen - Spaghetti mit Tomatensauce. Für ihre delikate Sauce ist Renate Rudolph in Rudererkreisen bekannt! Nach dem Einkauf werden flink Tische und Stühle aus den verschiedenen Bungalows im „Garten“ zu einer Tafel zusammen gereiht. Teller Gläser und Besteck bringt jeder selbst mit und in kurzer Zeit bereiten viele Hände ein leckeres Mahl. Buon appetito!

 Mittwoch, 07.06.2017, das Wetter sonnig aber kühl, 24 Grad, Tagesroute: Marina – Fluß Sile bis Casale sul Sile

Der nächste Morgen beschert uns Sonnenschein bei kühleren Temperaturen. Der Weg führt an Burano, Torcello und Mazzorbo vorbei bis zur Sile-Mündung in die Lagune. Leider kann man in den Gewässern der Lagune nie den direkten Kurs zu seinem Ziel anlegen, denn wer nicht im Schlick landen möchte orientiert sich an den Dalbenreihen,  der Fahrwasser Kennung!

Ein breiter Schilfgürtel säumt den Sile. Ab und zu hört man die Stimme eines Schilfrohrsängers. Ansonsten ringsumher Ackerland. Das Wasser ist  trübe. Vereinzelt stehen renovierte Fischerhäuser mit ihren absenkbaren großen Netzen am Ufer.

Kurz vor 12 Uhr  werden wir in Portegrandi geschleust und bald darauf entdecken wir auch schon unseren Landdienst. Leckeres Picknick und entspannende Mittagspause!

Die Reise geht weiter. Nach der Schleuse verändert sich der Flusslauf zusehends. Die Landschaft jetzt wesentlich lebendiger, grüner, ansprechender. Der Fluss beginnt zu mäandern. Die Ufer gesäumt von Pappeln, Eschen und hohem Bambus. Das Wasser erstaunlich sauber. Auf der Backbordseite ein „Industriedenkmal“, vermutlich ein ehemaliges Kieswerk.  Nach 28 Kilometern kommen wir in Casale sul Sile an und beschließen, dort die Boote über Nacht festzumachen.

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Bus und Taxi bringen uns in unsere Behausung zurück und wir machen uns einen netten Abend.           *v. Anneliese, da 2x „kommen“ ……

Donnerstag, 08.06.2017, das Wetter sonnig, 30 Grad, Tagesroute: Casale sul Sile – Insel Torcello – Marina

Voller Erwartung sitzen wir vormittags wieder in den Booten und rudern weiter ein Stück flussauf in Richtung Treviso. Super schön ist es hier. An der Backbordseite erhaschen wir hin und wieder einen Blick auf herrliche Villen. Einige davon sollen im 18. Jahrhundert von venezianischen Patriziern erbaut worden sein. Leider müssen wir aus Zeitgründen nach ein paar Kilometern wieder umdrehen. Zügig, jetzt mit ein wenig Unterstützung der Strömung, kommen wir gegen 16:15 Uhr auf der Insel Torcello an. Die Boote „parken“ wir in einem kleinen Kanal und wandern hinüber zur Basilika.

Torcello, im nördlichen Teil der Lagune von Venedig gelegen, wird von dem Wechsel der Gezeiten kaum noch erreicht. Die Einheimischen sprechen daher von der „Laguna morta“, der toten Lagune. Im weitflächigen Flachwasser ist der Einfluss des  Niedrigwasserstands der TIDE für unsere Boote trotzdem oft deutlich spürbar.

Schon von fern kann man den Kirchturm der Basilika Santa Maria Assunta (Maria Himmelfahrt) sehen.

Die Lokale und Kioske haben bereits geschlossen. Für die Besteigung des Kirchturmes haben wir nur noch begrenzt Zeit – aber – alle Touristen sind mit den Ausflugsbooten schon „nachhause“ gefahren! Wir sind unter uns! Schnell lösen wir ein Ticket zur Besichtigung der Basilika und Besteigung des Campaniles.

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Oben angekommen eröffnet sich uns ein grandioser Blick über die gerade trocken gefallene Lagune, der bei klarem Wetter bis zu den Alpen reicht!

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Das Innere der Kirche ist sehr schlicht mit auffallend schönen Mosaiken aus dem 12. Jahrhundert!Gleich nebenan steht „Santa Fosca“, eine im 11. Jahrhundert im  byzantinischen Baustil errichtete Kirche. Beide Kirchen sind  durch einen Säulengang aus dem 16. Jahrhundert miteinander verbunden.

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Leider ist unsere Zeit auf dieser schönen Insel in  Abendstimmung schon wieder verronnen.  Der restliche Abend klingt in der Pizzeria All‘ Ancora auf Punta Sabbioni bei herrlichem Sonnenuntergang aus. Und wieder können wir einen wunderschönen Tag in unserer Erinnerung abspeichern.

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Freitag, 09.06.2017, das Wetter sonnig bei 30 Grad und Flaute, Tagesroute: Marina – Adria – Lido del Cavallino – Silemündung – Schleuse Cavallino Treporti

Grandios! Die Windprognosen sind super genug um eine Ausfahrt über die Adria zu wagen!

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Wir rudern vorbei an unserem Campingplatz „Miramare“ und bestaunen die Bauten für das MO.S.E. Projekt, das Sperrwerk, welches bei Sturmflut das historische  Zentrum von Venedig vor Hochwasser schützen soll. 2003 erfolgte der erste Spatenstich. Ende 2018 soll dieses riesige Bauwerk nun endlich fertig gestellt sein.

Fünf Kilometer sind es bis zum Faro di Punta Sabbioni, der Dammspitze. Dann die Adria! Im gebotenen Abstand  ziehen wir gemächlich über knapp 15 km am flachen Sandstrand vorbei. Bilder wie aus dem Reiseprospekt – eine Anhäufung von Liegestühlen und Sonnenschirmen.

Nach einer längeren Mittagspause geht es weiter. Nur wenige Ruderschläge und wir verlassen am Faro di Piave Vecchia wieder die Adria und biegen ein in das Gewässer des Sile, der hier in die Adria mündet.

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Vertraut sind uns schon die Häuser der Fischer mit ihren großen vorgespannten Netzen. Hier ist unser nächster „Wendepunkt“ – durch die Schleuse Cavallino Treporti geht es in den Canale Casson.

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Der Schleusenwärter öffnet uns kurz nach einem Telefonanruf die Tore. Nur ein paar Zentimeter geht es hinab. In dieser Zeit kreuzt eine Würfelnatter unsere Bahn.

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Nach 33 Kilometern sind wir wieder zurück in der Marina, kümmern uns um die Boote und läuten einen gemütlichen Abend ein.

Samstag, 10.06.2017, das Wetter ist  sonnig, morgens angenehm kühl, später Hochsommer, 30 Grad, Tagesroute: Marina – Murano

Early morning rowing! Um 7:20 Uhr steht unser Bug schon in Richtung Murano. „Oh what a wonderful morning“ wäre die Begleitmusik. Es ist wunderschön in der noch kühlen Morgensonne bei ruhigem Wasser seinem Ziel entgegen zu rudern.

Der Leuchtturm Santo Stefano zeigt uns die Einfahrt nach Murano. Murano ist für seine Glasherstellung bekannt. Hier begegnen wir der wunderschönen und berühmten Kunst von Muranos Glasbläsern.

Gleich zu Beginn unserer Erkundungstour fällt uns dieses gläserne Kunstwerk ins Auge, das „Cometa di vetro“ genannt wird,  Glaskomet, moderner Kontrast in historischer Umgebung.

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Bald schon zieht uns die  Basilica di Santa Maria e San Donato aus dem 12. Jahrhundert in ihren Bann. Ein wunderschönes Bauwerk, mit Mosaikböden aus dem Jahre 1140.

Einmal mehr vergeht die Zeit wie im Fluge und wir müssen wieder zum Boot.  Mit auflaufendem Wasser rudern wir in knapp zwei Stunden ein letztes Mal zurück zur Marina.

Bei glühender Hitze werden die Boote an Land gezogen, jedes Teil fein säuberlich gereinigt, „Johanna“, „Fedor“ und „Jens Kolberg“ werden auf dem Trailer fest verzurrt und für die Heimreise fertig gemacht. Zwei Stunden später ist alles wieder für den Transport gerichtet.

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Den Abend verbringen wir nochmals im Ristorante Sotoriva, wo wir inzwischen bestens bekannt sind.

Sonntag, 11.06.2017, das Wetter, Hochsommer, 30 Grad, Tagesroute: Heimreise

Morgens um Sieben  ist die Konstanzer Clique bereits reisefertig und macht sich auf die Fahrt zurück über die Alpen. Der Rest unserer Gruppe reist nach und nach ab. Die einen mit dem Auto, die anderen nehmen das Flugzeug und wieder andere vertrauen sich der Bahn an.

Acht Tage rudern in herrlicher Gegend, lebendiger Geschichtsunterricht  auf den Inseln San Francesco del Deserto, Burano, Torcello und Murano – und das herrliche Erlebnis der Vogalonga, mit einzigartigen Perspektiven von Venedig beim Rudern vor dem Markusplatz, im Canal Grande und Cannaregio, durch Rialtobrücke und Arsenal, liegen hinter uns!

Acht Tage in bester Gesellschaft, in fröhlicher Runde und regem Gedankenaustausch!

Acht Tage, die viel zu schnell Vergangenheit wurden!

Acht Tage, für die wir uns bedanken wollen bei allen die dazu beitrugen, dass es eine Wanderfahrt mit besten Erinnerungen wurde.

Danke an Werner und an die Konstanzer Mannschaft, die für den Transport der Boote gesorgt hat und an alle, die am stressfreien harmonischen Miteinander ihren Anteil hatten.

Bericht: Anneliese Sessner und Elke Ratz
Fotos: Barbara Rademann und Anneliese Sessner
Juni 2017

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