Bericht über das Wanderrudertreffen Mannheim 2017

Von Hans Klewno

Kalendarisch haben wir noch keinen Herbst, aber der Samstagmorgen an 16.9. 17 war der erste Tag mit spürbarer, herbstlicher Morgenkühle. Sechs Mitglieder des Ruderclubs Neptun Neckarelz trafen sich um 7.15 h am Morgen um mit dem Zug nach Heidelberg zu fahren.

Ab 9.00 h sollte die Fahrt von Heidelberg nach Mannheim innerhalb das Wanderrudertreffen 2017 stattfinden. Wir trafen frühzeitig mit den ersten Mitruderern auf der Neckarwiese am Heidelberger Ruderclub ein. Es war immer noch kühl und im Neckarnebel warteten etwa 30 Boote auf uns.

 

Bis die Boote verteilt waren dauerte es eine Weile, Zeit für die Sonne ihre ersten Strahlen zu senden.

Auch mit den ausreichend vorhandenen Helfer dauerte es, bis alle Boote auf dem Neckar lagen.

Zunächst waren die Boote weit verteilt, etwa vom Steg bis zum Streichwehr am Wasserwirtschaftsamt. Bald sollten aber wieder alle Boote an der Schwabenheimer Schleuse zusammentreffen: Die Begleitung hatten zwei Polizeiboote und der DLRF mit zwei Booten übernommen. In dem Boot in dem Nadja und ich fuhren, Nr. 28 „Peter Petersen“, war der Übergriff etwa 2o cm lang, da dauerte es bis die Schläge den nötigen Vortrieb gaben. Aber, wir waren ja auf Wanderruderfahrt

Bis Zur Schleuse und auch danach, fuhren wir im Neckarkanal. An den Spundwänden reflektierten sich die Wellen der Begleitboote, kein einfaches Rudern. In Verbindung mit dem zu großen Übergriff eine Herausforderung.

Am Ende des Kanals nach etwa 22 Km Ankunft  im Ruderclub Amaticia in Mannheim. Bei Maultaschen mit Pilzen und Kraut konnten wir uns erholen. Neben mir eine Teilnehmerin aus Lübeck, die an Vereinsaufschrift auf meinem Trikot erkannt hatte, dass ich aus Neckarelz kam. Sie hatte mit dem Kirchboot an der Vorfahrt teilgenommen, und dabei auch in Neckarelz Halt gemacht. „ Was habt ihr nur für eine schöne Anlage, der Neckar ist so ein lieblicher Fluß

Die letzten 13 km führten uns vorbei an Tanklagern, Binnenhäfen und Portalkränen bis zum Rhein. Nochmal 3 Km auf dem Rhein, dann bogen wir für die letzten 4 km in den Altrhein ein. Bis zum Volkstümlichen Wassersportverein (Schwimmen Kanu, Rudern). 34 km lagen hinter uns. Die Mitglieder des Vereins hatten Kaffee und Kuchen für uns vorbereitet. Das tat gut!

 

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